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Mull und Iona - verwunschene Inseln
Mull, die drittgrößte der Hebriden, ist eine friedvolle, unverdorben schöne
Insel des Friedens. Sie bildet das Zentrum einer Gruppe von Inseln, deren
berühmteste Iona (heilige Insel Columbas und Pilgerzentrum), Staffa (berühmt
für “Fingals Cave” und fantastische Gesteinsformationen), Ulva, Gometra
und die Treshnish-Inseln sind - und daneben findet man viele andere
faszinierende kleinere Inseln.
Vom schottischen Festland gibt es drei Auto- und
Passagierfährenrouten zu den Inseln. Am beliebtesten und leicht erreichbar ist
die Fährverbindung von Oban, bei der das Fährschiff “Isle of Mull” alle zwei
Stunden auf der 40-minütigen Seereise nach Craignure bis zu 1000 Passagiere und
80 Autos trägt. Eine kleinere Fähre fährt sogar noch häufiger von Lochaline zum
Fährenanleger in Fishnish, während für den Reisenden aus Norden (auf einer guten
Wegroute aus Skye) die Fähre aus Kilchoan nach Tobermory, dem
Hauptbevölkerungszentrum von Mull, bereitsteht. Mit
einer Küste von über 480 km ist die Insel Mull größer, als viele Besucher
es erwarten. Wir laden Sie ein, in eine atemberaubende, malerische
Insellandschaft zu entfliehen - mit rauschenden, steil hinabstürzenden
Bächen, hohen Gipfeln, dramatischen Aussichten, Wasserfällen, reicher
Tier- und Pflanzenwelt, Geschichte und Atmosphäre. Mit ihren freundlichen
Einwohnern ist sie ein wahrer Zufluchtsort, in dem es mehr Hirsche und
Rehe als Menschen gibt und an dem der Fischotternbestand noch immer wächst.
Frieden und Einsamkeit sind hier immer nur ein paar Schritte weit entfernt,
und immer beginnt irgendwo gerade ein Ceilidh (ein zwangloses
Beisammensein mit Musik und Tanz).
Mull und Iona haben jedem etwas zu bieten - ganz gleich, was
Ihre Interessen sein mögen. Sonne, Nebel, Regen, Regenbögen, sich stets
wandelnde Wolken und Wasserlandschaften machen diese Inseln für Maler und
Fotografen reizvoll. Die geologische Beschaffenheit der Inseln ist weltberühmt.
MacCulloch’s Baum wurde als “das erstaunlichste geologische Phänomen auf der
Insel” beschrieben. Eine weitere faszinierende Sehenswürdigkeit ist MacKinnon’s
Cave, eine im Jahr 1772 von Dr. Johnson und Boswell besuchte Höhle, die sie als
das “größte Naturkuriosum” betrachteten, das sie jemals erblickt hatten.
Dem Sportler bieten die Inseln drei Golfplätze und eine reiche
Vielfalt an Seefischen, Wild und Süßwasserfischen. Man kann auf die Pirsch gehen,
wandern oder Bergwanderungen unternehmen.
Eines unsere herrlichsten Besitztümer ist die große Vielfalt
unserer Tier- und Pflanzenarten. Dem Vogelbeobachter können wir Raubvögel wie
den Steinadler und den weißschwänzigen Seeadler, den Kornweihe, Merlin-Wanderfalken,
Bussard, die Sumpfohreule und den Turmfalken bieten. Auf Staffa und den
Treshnish-Inseln gibt es Papageientaucher, Lummen und Tordalke, und auf unseren
Lochs und Flüssen findet man drei Miglieder der Taucher-Familie: den Eistaucher,
den Prachttaucher und den Sterntaucher.
Der preisgekrönte “Hebridean Whale and Dolphin Trust” zeigt
Besuchern die Geheimnisse der Waltierwelt, und es gibt mehrere Bootsunternehmen,
mit denen Sie auf einer Seefahrt die Wunder zahlreicher Delfin- und Walarten (wie
z. B. Mörderwale und Buckelwale) entdecken können.
Vor allem sind Mull und Iona und die anderen
wunderschönen Inseln Orte, in denen ständig die Stimmung wechselt.
Der Tag beginnt vielleicht vollkommen windstill, mit einem
spiegelglatten Meer und einem fesselnden Sonnenaufgang. Er endet
dann mit einer unvergesslichen Mahlzeit in einem unserer vielen
guten Restaurants und einem der spektakulären Sonnenuntergänge von
Mull. Oder er beginnt mit Westwind und rauschenden Regenschauern
über dem Meer. Dann wird es am Himmel von Seevögeln wimmeln, denn
sie lieben dieses Wetter. An einem solchen Tag sollten Sie
Wanderschuhe tragen und sich den Wind ins Gesicht wehen lassen.
Jeder Tag wird ein neues Erlebnis sein, und der erfahrene Reisende
wird Ihnen berichten, dass ein sonniger Tag auf den Hebriden
einzigartig ist - wie an keinem anderen Ort der Welt! |
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